CarSharing EMB

Initiative für die Errichtung einer dezentralen CarSharing-Station in Hamburg Barmbek-Süd

Vorteil stationäres CarSharing

Ein Carsharing-Auto ersetzt über 10 private PKW
  • Kostengünstige Alternative zum eigenen Auto
  • Keine Eigentumsverpflichtungen
  • Weniger Flächenverbrauch, weniger Parkplatzbedarf im Quartier
  • Kein Parksuchverkehr am Heimatstandort
  • Höhere Nutzungseffizienz pro Auto
  • Flexibleres Mobilitätsverhalten, geringere Autonutzung, weniger Emissionen

Über die Initiative

Im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd formiert sich im Mai 2017 eine nachbarschaftliche Projektgruppe, um eine quartiernahe CarSharing-Station zu lancieren. Die Gruppe besteht aus Alleinstehenden, Leuten im Ruhestand, Eltern von bis zu fünfköpfigen Familien. Einige haben ein Auto, andere haben es abgeschafft. Einige sind erfahrene CarSharing-NutzerInnen, andere haben gerade erst damit begonnen. So unterschiedlich die Gruppenmitglieder auch sind:

Gemeinsam ist man davon überzeugt, dass eine dezentral gelegenen CarSharing-Station eine ideale und zeitgemäße Ergänzung des Mobilitätsangebots im Quartier ist. Die Gruppe formulierte drei zentrale Ziele:

  1. Das Vorhaben soll mit einem etablierten stationären CarSharing-Anbieter realisiert werden.
  2. Der Standort soll sichtbar und leicht zugänglich gelegen sein. In einer Seitenstraße wird eine Parkbucht mit zwei Stellplätzen ausgesucht, die die Gruppe für gut geeignet hält.
  3. Das Vorhaben soll von der breiten Unterstützung der ortsansässigen Bevölkerung getragen werden.

Die weiteren Schritte der Initiative gehen aus dem Projektverlauf hervor.

Projektverlauf

Mai 2017

Mittels Nachbarschaftsverteiler werden Interessierte für das Projekt gefunden. Ein erstes Treffen findet statt.

Juni 2017 bis Oktober 2017

Es finden diverse Gruppentreffen zur Zielfindung und Vorgehensweise sowie Gespräche mit CarSharing-Anbietern statt. Schließlich wird eine Zusammenarbeit mit cambio CarSharing verabredet.

November 2017 bis Januar 2018

Ein selbstentworfener Info-Flyer wird in allen anliegenden Häusern verteilt. Kurz darauf werden von Haustür zu Haustür Unterschriften gesammelt. In jedem Haus sind Mitglieder oder UnterstützerInnen der Projektgruppe vertreten.

Ergebnis der Unterschriftensammlung: Die überwiegende Mehrheit der Anwohnerschaft befürwortet das Vorhaben.

Februar 2018

cambio CarSharing beantragt die Umwidmung der avisierten Stellplätze.

Per Bürgerinneneingabe durch ein Mitglied der Projektgruppe werden die Fraktionen des zuständigen Regionalausschusses um politische Unterstützung gebeten. In der darauffolgenden Regionalausschusssitzung wird ein Antrag seitens der GRÜNEN und SPD eingebracht, mit dem der Ausschuss das Bezirksamt Hamburg-Nord um zügige, wohlwollende Prüfung des Vorhabens bittet.

Ergebnis: Der Antrag wird einstimmig beschlossen und somit von allen anwesenden Fraktionen mitgetragen

Juni 2018

In der Regionalausschusssitzung im Juni wird auf Initiative der SPD und GRÜNEN ein Antrag eingebracht und einstimmig beschlossen, in welchem die Hochbahn Hamburg AG um Prüfung gebeten wird, den Erika-Mann-Bogen als Standort für eine switch Station in Betracht zu ziehen.

Der erfolgreiche Abschluss des Vorhabens ist offen.